Der SPD OV Oberes Murrtal organisiert die 4. Mahnwache für Frieden in der Ukraine

Am Freitag, den 4.März fand das erst Mal die Murrhardter Mahnwache auf Initiative von Gudrun Gruber und Heide von Berlepsch im Murrhardter Stadtgarten am Julius- Soehnle- Pavillon statt. Mit Unterstützung von Christian Schweizer und Bürgermeister Armin Mößner versammelten sich mehrere hunderte Menschen, um ein Zeichen für Frieden und Demokratie in Europa zu setzen. Erfreulicherweise ist es gelungen ein überparteiliches Bündnis zu schmieden, welches von den demokratischen Parteien in Zusammenarbeit mit ihren Gemeinderatsfraktionen organisiert wird.

So hatte am Freitag, dem 22. April die SPD die Federführung. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Erdoğan Gültekin. Mit sehr eindrucksvollen Worten verwies Gültekin auf die Verpflichtung der Menschenrechte und zitierte Marcus Tullius Cicero: " Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser, als der gerechteste Krieg."

Der in der Walterichstadt geborene und wie Gültekin aufgewachsene und das Gymnasium durchlaufene Landtagsabgeordnete Gernot Gruber versuchte in seiner Ansprache Ursache für den Krieg zu finden. Er warb für Verhandlungen und für Friedenslösungen. Jonas Oppenländer erzählte vom beeindruckenden Murrhardter Hilfskonvoi des MUNERO Ready2Rallye e.V.'s, der 20 Tonnen an Hilfsgütern an die ukrainische Grenze gebracht. Diese waren nach nur einem weiteren Tag in den Vororten von Kiew angekommen, um die Menschen vor Ort zu unterstützen, die aufgrund von Bombenangriffen keine Möglichkeiten mehr haben, in Supermärkten o.d. anderen Läden, einzukaufen. Stadträtin Elisabeth Zenker rezitierte eindrücklich Strophen aus dem Friedenslied: „Weißt Du wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?“

Altstadträtin Gudrun Gruber bereicherte die Veranstaltung mit Gedanken zu der bedrückenden Kriegssituation, die unsägliches Leid für Frauen und Kinder und viele viele Tote bringt. Jedem sollte bewusst werden, dass diese Invasion ein Angriff auf die Weltordnung der Nachkriegszeit, auf die Vereinbarung ist, dass zumindest in Europa Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen. Die Ukrainer kämpfen für uns alle, für unsere Werte, für unsere Freiheit und den Frieden. Mit dem von Heide von Berlepsch ausgesuchten Vierzeiler von Lojze Wieser endete die Veranstaltung:

 

"Hier und Dort

Hier Sonne/ Dort Bomben

Hier Frieden/ Dort Tränen

Hier Zukunft?/ Dort Graus!

Wohin gehen wir?"

Bericht: Gudrun Gruber

Gernot Gruber: Baden-Württemberg muss besser werden

Das Land hinkt beim Ausbau der regenerativen Energie hinterher.

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Oberes Murrtal gab Landtagsabgeordneter Gernot Gruber am 22.04.2022 im Atrium des Murrhardter Ärztehauses einen Bericht aus Stuttgart. Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Erdogan Gültekin hieß den gebürtigen Murrhardter willkommen.

Gruber gab zunächst einen Rückblick auf das Landtagswahlrecht. Durch die Gemeinde- und Kreisreform verlor der Wahlkreis Backnang das Limpurger Land (u.a. Fichtenberg, Oberrot und Gaildorf) an den Wahlkreis Schwäbisch-Hall.

Als nach Wählern zweitkleinster Wahlkreis war es für Grubers Vater, den Landtagsabgeordneten Giselher Gruber aussichtlos, 1976 das 1972 errungene Mandat zu verteidigen, obwohl er auch im neu gebildeten Wahlkreis prozentual mehr Stimmen holte als die SPD im Land.

Durch die faire Änderung des Wahlrechts ab dem Jahr 2011 konnte Gernot Gruber ein Zweitmandatin einem Wimpernschlagfinale zu erringen. Gruber hatte 0,7% über dem Landesschnitt erhalten und lag auf Platz 33 bei 35 Mandaten für die SPD im Land. Im Jahr 2021 konnte Gruber mit 19% das drittbeste Ergebnis von 70 Wahlkreisen holen, 8 Prozentpunkte mehr als die SPD im Land (11%) und war mit 11.274 Stimmen sogar der SPD-Stimmenkönig in Baden-Württemberg.
Aktuell hat der Abgeordnete gegen die von Grünen, CDU und der SPD durchgesetzte Änderung des Landtagswahlrechts gestimmt. Gruber ist für das Zweistimmenwahlrecht, aber gegen die Listenwahllogik. Künftig werden die Wählerinnen und Wähler mit Ihren Stimmen nur noch über den direkt gewählten Abgeordneten entscheiden, aber keinen Einfluss mehr auf die Zweitmandate haben.


Aktuell sitzt Gruber als Diplom-Mathematiker im Finanzausschuss des Landtags und vertritt die SPD als Sprecher für Energie- und Klimaschutz im Umweltausschuss. Hinzu kommt die wichtige Aufgabe des sportpolitischen Sprechers.

Gruber kritisierte die mit 21 Mio. Euro zu teure und großspurige Kampagne „The Länd“ – von 2016 bis 2021 investierte das Land in Photovoltaikanlagen auf Landesdächern gerade mal 8.1 Mio. Euro. Gruber erwartet hier von der Landesregierung, dass sie mehr Tempo macht beim Ausbau der regenerativen Energien. In Baden-Württemberg werde nur 26% des Stroms regenerativ erzeugt, während das SPD-geführte Rheinland-Pfalz auf über 40% komme – ein Anteil, den Deutschland auch insgesamt erreicht. Auch bei Photovoltaikanlagen auf eigenen Landesdächern liegt Rheinland-Pfalz mit einem Anteil von 15% deutlich vor Baden-Württemberg mit lediglich gut 2% (170 Anlagen).

Dazu der Abgeordnete: „Wer von seinen Bürgern zu Recht erwartet, dass auf neuen Gewerbe- und Privatgebäuden Photovoltaikanlagen installiert werden, der muss mit besserem Beispiel selbst vorangehen.“

Als energiepolitischer Sprecher der SPD begrüßte es Gruber, dass die grün-schwarze Landesregierung jetzt den Ausbau der regenerativen Energien stärker vorantreiben will. Klar ist, dass wir kein Windland werden wie die norddeutschen Bundesländern – klar sei aber auch, dass es auch in Baden-Württemberg windstarke Standorte gibt, die wir nutzen müssen. Wer aus der Atomenergie aussteigen und den Kohleausstieg beschleunigen will, der muss besser werden beim Ausbau der regenerativen Energie und beim Energiesparen. Klar sei auch, dass wir auf die Übertragungsnetze von Nord- nach Süddeutschland und übergangsweise auf Gas angewiesen sind. Allein die ENBW kann durch die Umrüstung von drei Kohlekraftwerde in Nordwürttemberg 60% an CO2 einsparen. Die Umstellung wird so erfolgen, dass die Kraftwerke perspektivisch auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Wer ehrlich ist, sagt aber auch dazu, dass es diesen in den kommenden 10 Jahren nicht regenerativ erzeugt und bezahlbar geben wird.

Abschließend appellierte der Abgeordnete an die Besucher, Energie einzusparen im eigenen Haushalt – das nutze dem Klimaschutz und dem eigenen Geldbeutel.

Erdogan Gültekin moderierte die Diskussion und dankte dem Abgeordneten mit einer roten Murrhardter SPD-Tasse.

Tim Schwab auf dem Murrhardter Wochenmarkt und bei Fa. Schäf
Edgar Schäf, Tim Schwab, Ines Preuß und Herr March (von links nach rechts)

Tim Schwab, unser fleißiger und engangierter Kandidat für den Bundestag, war am 3. September in Murrhardt. 6:40 Uhr und wie üblich mit dem ZUG angekommen. Empfangen von unserer SPD Vorsitzenden Ines Preuß, traf er trotz Streiks auf einige Pendler, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Thema war natürlich die zu oft vorkommenden Zugverspätungen oder sogar Zugausfälle: ein großes Problem für die Menschen, die pünktlich am Arbeitsplatz/ in der Schule ankommen wollen.

Um 8:00 Uhr stand Tim dann am SPD Info- Stand auf Marktplatz. Unterstützt von Gudrun Gruber und Ines Preuß konnte er mit vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger diskutieren und  sich Lob und Kritik anhören. Sachlich und empathisch machte Tim klar: bei der kommenden Bundestagswahl werden die Weichen für die Zukunft unseres Landes neu gestellt. Besonders der Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Frieden liegen hier in seinem Fokus.

 Am Nachmittag ging´s zur Schäf Städtereinigung, wo sich der Chef Edgar Schäf und Herr March (zuständig für das Personal) viel Zeit nahmen, den Betrieb vorzustellen.Bereits 1981 übernahm Edgar Schäf die Geschäftsführung von seinem Vater und führte das Unternehmen konsequent auf dem erfolgreichen Weg weiter. Beeindruckend war vor allem der Entsorgungsbetrieb mit Sortierung und Komplettverwertung. Die 150 Beschäftigten sind mehrheitlich Murrhardter Bürger, was Tim natürlich sehr positiv empfand. Mit einem Schirm zum Abschied, der Tim-Luka begleiten soll,wünschte Edgar Schäf viel Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.Der Tag war damit aber noch nicht beendet, sondern flugs ging es noch nach Backnang. Dort unternahm unser Kandidat noch eine Tür-zuTür-Tour um mit weiteren Bürgerinnen und Bürgern persönliche Gespräche zu führen.  Zum Ausklang des Tages gab es abends mit den Jusos eine Kneipentour.

Vortrag Synthetische Kraftstoffe

hiermit laden wir Euch herzlich zu einem 'live' !- Vortrag zum Thema Synthetische Kraftstoffe ein.
 

Referent: Roland Weissert, Geschäftsführer der Fa. EDI in Öhringen.
Termin: Fr. 23.07.21 um 18:30 Uhr.
Ort: Terrasse der Stadthalle (Nägelestraße 25, 71540 Murrhardt)

Natürlich gelten die gewohnten AHA- Regeln.

Anmeldung bitte über unser Kontakformular. 

Jugendliche Dynamik bei der SPD-Murrhardt

Zur Bundestagswahl im September wurde Tim-Luka Schwab mit großem Zuspruch als Kandidat für den Wahlkreis Backnang- Schwäbisch Gmünd nominiert. Die Möglichkeit zum Kennenlernen war bei einer online Sitzung des SPD-Ortsvereins Oberes Murrtal am Freitag, 11.06.2021 gegeben.

Dabei konnten sich die Mitglieder von der Frische und Dynamik überzeugen, die der Bundestagskandidat für den Wahlkreis Backnang / Schwäbisch Gmünd Tim-Luka Schwab mitbringt. „Ich habe selbst schon mit den jungen Leute von Fridays for Future und den vielen anderen Aktiven im Klimaschutz demonstriert und freue mich, jetzt mit einem Klimaaktivisten für die SPD in die Bundestagswahl zu gehen“, bekannte sich die Vorsitzende Ines Preuß. Tim-Luka Schwab, der im Ostalbkreis in den vergangenen zwei Jahren die Bewegung für mehr Klimaschutz mitorganisiert hatte, schilderte dann den Mitgliedern, wie wichtig es ihm ist, ambitionierte Klimaziele mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit zu verbinden. „Beides ist für mich zentral. Wir müssen den Klimawandel aufhalten, um die natürlichen Lebensgrundlagen für unsere und kommende Generationen zu erhalten. Wir müssen Klimaschutzmaßnahmen aber so gestalten, dass sie mehr soziale Gerechtigkeit schaffen und die Spaltung der Gesellschaft nicht vertiefen“, führte Tim-Luka Schwab aus. Der SPD-Bundestagskandidat erinnerte daran, dass die soziale Frage in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der Politik sein wird. „Corona hat die Spaltung in der Gesellschaft vertieft. Insbesondere für Menschen aus sozial benachteiligten Familien ist dies spürbar geworden“, so Schwab. Während Milliardäre große Gewinne einfahren konnten, mussten viele Menschen um ihre Existenz bangen, erläuterte Schwab. „In den kommenden Jahren kommt es auch darauf an, wie die Finanzierung der Corona-Lasten gerecht verteilt wird. Nur die SPD ist der Garant dafür, dass dies nicht wieder einseitig zu Lasten des Großteils der Bevölkerung geht“, sagte Tim-Luka Schwab.

Von so viel Zuversicht und Engagement ließen sich die Murrhardter SPD-Mitglieder gerne inspirieren. Sie planten und entwickelten Ideen, wie es in den kommenden Wochen mit interessanten Aktionen gelingen kann, die guten persönlichen Werte für die Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz auch in ein gutes Prozent-Ergebnis für die SPD umzusetzen. „Mit Tim-Luka Schwab haben wir den jüngsten SPD-Bundestagskandidaten im Land und damit auch ein gutes Angebot für die Erststimme im Wahlkreis,“ fasste die Vorsitzende Ines Preuß das Ergebnis zusammen.

Aktion zum Internationalen Frauentag 2021

SPD Abgeordneter Gernot Gruber verteilt über 100 Rosen zum Internationalen Frauentag

Seit mehr als 100 Jahren wird des Weltfrauentags gedacht.

Gernot Gruber, unterstützt von Ines Preuß,Gertrud Gehring und Gudrun Gruber, verteilte Rosen und auch Schokoladenherzen, die Friedhart Hübler gespendet hatte.

Die Deutsche Clara Zetkin forderte 1910 beim 2. Kongress der Sozialistischen Internationalen in Kopenhagen:

" Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte- Wahlrecht und gleichen Lohn!"

Am 12. November 1918 setzten Sozialdemokraten das allgemeine Wahlrecht auch für Frauen durch und so durften Frauen bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19.01.1919 zum ersten Mal wählen.

Bericht Gudrun Gruber 8.3.21

Counter

Besucher:6
Heute:2
Online:1

Link zum Landtagsabgeordneten Gernot Gruber