Aktuelles
Der SPD-Kreisverband lädt am Samstag, 18. Juli 2026, um 18 Uhr ins Gasthaus Zur Geschwisterküche, Brühl 8, 73663 Berglen, zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Saskia Esken, MdB, zum Thema „Armutsgefährdung in Deutschland“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum trotz Arbeit, Rente oder familiärer Verantwortung immer mehr Menschen finanziell unter Druck geraten.
Armutsgefährdung ist ein Thema, das auch wirtschaftlich starke Regionen betrifft. Steigende Wohn-, Energie- und Lebenshaltungskosten belasten viele Haushalte. Besonders betroffen sind häufig Familien, Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit niedrigen oder unsicheren Einkommen. Die Veranstaltung will aktuelle Entwicklungen einordnen und darüber ins Gespräch kommen, welche sozialen und politischen Antworten notwendig sind.
Zu Gast ist Rebecca Lo Bello, Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Sie ist Mitautorin der Studie „Arbeit lohnt sich immer?!“ und stellt in ihrem Vortrag die Thesen darin vor. Im Anschluss besteht mit ihr und Saskia Esken Gelegenheit zur Diskussion.
Veranstaltungsdaten:
Thema: Armutsgefährdung in Deutschland
Termin: Samstag, 18. Juli 2026, 18 Uhr
Ort: Gasthaus Zur Geschwisterküche, Brühl 8, 73663 Berglen
Die Jusos Rems-Murr haben auf ihrer Jahreshauptversammlung eine neue Doppelspitze gewählt: Yara D'Addeo und Jasin Keskin werden den Kreisverband im kommenden Arbeitsjahr gemeinsam führen. Beide wollen die Jusos als starke, progressive, linke Stimme innerhalb der Sozialdemokratie weiterentwickeln und insbesondere soziale Gerechtigkeit, Feminismus und demokratische Teilhabe in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.
„Wir wollen die Jusos im Rems-Murr-Kreis zu einer starken linken und feministischen Kraft weiterentwickeln. Unser Kreisverband soll ein Ort sein, an dem Menschen klare politische Positionen vertreten, solidarisch zusammenarbeiten und sich aktiv einbringen können“, erklärt die neu gewählte Kreisvorsitzende Yara D'Addeo.
Ein besonderes Anliegen sei ihr dabei die Stärkung feministischer Strukturen und politischer Bildungsarbeit: „Feminismus ist für mich kein Randthema, sondern eine Grundfrage sozialer Gerechtigkeit. Deshalb möchte ich verstärkt Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Vernetzungstreffen organisieren, die insbesondere junge Menschen dazu ermutigen, sich politisch einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“
Pierre Orthen gehört weiterhin dem Bundesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv an. Bei der Versammlung der Bundesdelegierten in Berlin erzielte der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Rems-Murr unter 13 Kandidierenden für das Amt eines Beisitzers das beste Abstimmungsergebnis. Die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv setzt sich innerhalb der SPD für Inklusion und die Belange von Menschen mit Behinderung ein.
Pierre Orthen sagte nach seiner Wahl: „Inklusion ist kein Randthema, sondern Kern sozialdemokratischer Politik. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlicher Fortschritt infrage gestellt wird, braucht es eine starke Stimme für Menschen mit Behinderung und für eine solidarische Gesellschaft. Dafür möchte ich mich im Vorstand von Selbst Aktiv starkmachen."
Die SPD Rems-Murr hat sich zeitnah nach der Landtagswahl in Kernen-Rommelshausen zu einem gut besuchten Kreisparteitag getroffen. Wir haben ehrlich Bilanz gezogen und auf die Zukunft gerichtet offen diskutiert. Uns war klar: So kann es nicht weitergehen.
Die Delegierten forderten einen echten Neustart für die SPD im Land!
Unsere Forderungen:
Die Basis soll den neuen Landesvorstand direkt wählen – für echte Demokratie und Vertrauen.
Regionalkonferenzen im ganzen Land – mit genug Zeit, damit alle mitreden können.
Klare personelle & inhaltliche Erneuerung der Partei.
Erfahrene Kommunalpolitiker stärker einbinden – näher an den Menschen, näher an den Problemen.
Der Schrecken am Wahlabend kurz nach 18 Uhr war riesig. 5,5 Prozent, das hat niemand erwartet. Aber schon kurze Zeit später waren bei der Wahlparty von Bettina Süßmilch im Vereinsheim des FSV Waiblingen die Blicke der Genossinnen und Genossen wieder nach vorne gerichtet. Die SPD aufzugeben, ist keine Option.
Denn es gab schließlich eine gute Nachricht: Der Rems-Murr-Kreis und damit unser Kreisverband ist weiterhin mit einer Sozialdemokratin im Landtag von Baden-Württemberg vertreten. Die Wahl von Simone Kirschbaum aus den Wahlkreis Backnang ist nicht nur ein Hoffnungszeichen. Ihr Wiedereinzug in den Landtag gibt uns weiterhin die Sicherheit, dass die sozialdemokratischen Belange unseres Landkreises weiterhin ihren Weg in die Landespolitik finden werden.
SPD-Kreisvorsitzender Pierre Orthen dankte den drei Kandidierenden persönlich: Simone Kirschbaum, Peter Hutzel und Bettina Süßmilch. Unter der Zuspitzung der Medienberichterstattung auf die Spitzenkandidaten der Grünen und der CDU litt die Aufmerksamkeit für ihren Wahlkampf. Was aber nicht gelitten hat, war ihr großes Engagement bis zum letzten Tag vor der Landtagswahl. Dafür gebührt ihnen größter Dank.