Der SPD Ortsverein Oberes Murrtal möchte sich für die Bürger dieser Region einsetzen. Seine Ziele sind:
Die Innenstädte sollen lebendig bleiben
Die Infrastruktur soll zukunftsfähig gemacht werden
Der Wohnraum soll bezahlbar bleiben
Die Energieversorgung soll regenerativ und umweltschonend ausgebaut werden
Schulen und Kitas sollen bedarfsgerecht ausgebaut werden
Den Schwachen in der Gesellschaft soll geholfen werden
Unsere Veranstaltung mit Andi Stoch in Schorndorf war ein toller Erfolg. Viele Besucher*innen sind am Sonntag (1. Februar 2026) in den Club Manufaktur gekommen. Der große Saal war voll. Vielen Dank!
Wir haben für unser Thema „Arbeitsmarkt im Wandel“ mit Jasin Keskin, Hans-Ulrich Schmid und Günther Schlachter die richtigen Gesprächspartner für unseren Spitzenkandidaten aufs Podium geholt. Ihre Wortbeiträge waren konstruktiv und bereichernd.
Herzlichen Dank auch für die musikalische Begleitung durch Sängerin und die beiden Musiker von der Musikschule Schorndorf.
Unser Spitzenkandidat Andreas Stoch kommt am Sonntag, 1. Februar um 11 Uhr in den Club Manufaktur nach Schorndorf (Hammerschlag 8). Die Kandidaten Peter Hutzel (Wahlkreis Schorndorf), Simone Kirschbaum (Wahlkreis Backnang) und Bettina Süßmilch (Wahlkreis Waiblingen) haben ihn eingeladen, um mit ihm und Betroffenen über die aktuellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen.
Gut ausgebildete junge Leute, eben noch von Unternehmen heiß begehrt, bekommen nicht mehr als Zeitverträge angeboten. Sie werden Beschäftigte auf Abruf. Ü55-Arbeitnehmer*innen, kürzlich von ihren Chefs als bewährte Fachkraft gepriesen, werden von heute auf morgen mit Abfindungen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt.
Stoch stellt außerdem das Wahlprogramm vor. Die Bürgerinnen und Bürger sind zum Austausch herzlich eingeladen. Junge Musiker der Musikschule Schorndorf begleiten die Matinee-Veranstaltung. Ende wird etwa 13.30 Uhr sein.
SPD Baden-Württemberg beschließt Landtagswahlprogramm 2026: „Weil es um den Menschen geht“
Auf dem Landesparteitag in Ulm hat die SPD Baden-Württemberg am 15. November das Wahlprogramm für die Landtagswahl 2026 verabschiedet. 320 Delegierte, davon 11 Delegierte aus dem Kreisverband Rems-Murr und rund 250 Gäste diskutierten und beschlossen das Programm, das unter dem Leitmotiv „Weil es um den Menschen geht“ steht. SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch stellte die programmatischen Leitlinien vor. Im Mittelpunkt des Programms stehen Wirtschaft & Arbeit, Bildung, Wohnen und Gesundheit – Themen, die für die Lebensqualität und Zukunftschancen der Menschen im Land entscheidend sind. Ein weiterer Höhepunkt war die Rede des SPD-Parteivorsitzenden und Vizekanzlers Lars Klingbeil.
„Es geht um die Menschen in Baden-Württemberg“ – Andreas Stoch setzt klare Schwerpunkte
In seiner Grundsatzrede machte SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch deutlich, worum es in dieser Wahl geht: „Es geht um Baden-Württemberg. Unser Land, ein starkes Land, ein reiches Land, ein Land voller cleverer und fleißiger Leute. Und wir müssen klarmachen, dass dieses Land eine gute Zukunft hat, wenn wir jetzt politisch handeln.“
Stoch übte deutliche Kritik am Kurs der grün-schwarzen Landesregierung:
„Dieses Land wird im Moment nicht gut regiert. Die Perspektive der arbeitenden Menschen muss in der Politik in den Mittelpunkt gestellt werden. Das Leben in Baden-Württemberg muss wieder gut – und es muss bezahlbar sein.“
Er verwies darauf, dass sich Baden-Württemberg seit Jahren im Stillstand befinde:
„Jetzt vor der Wahl zeigt sich, dass Grüne und CDU nie miteinander, sondern allenfalls nebeneinander regiert haben. Es fehlen bezahlbare Wohnungen, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Landärzte, Kitaplätze, Notfallpraxen und Windkraftanlagen. Und hier fehlt es auch an Zuversicht, all diese Probleme lösen zu können.“
Die SPD dagegen stelle sich diesen Herausforderungen entschlossen – mit mehr Ideen, mehr Mut und mehr Investitionsbereitschaft:
„Es geht um den Menschen, wenn es um Politik geht.“
Parteivorsitzender Lars Klingbeil: „Fortschritt und Verlässlichkeit gibt es nur mit der SPD“
In seiner engagierten Rede bekräftigte SPD-Chef Lars Klingbeil die Bedeutung des Wahlprogramms und stellte sich klar hinter den Spitzenkandidaten:
„Wir brauchen eine starke Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Es ist wichtig für dieses Bundesland. Wir brauchen Stabilität, Fortschritt, Verlässlichkeit – und das wird es hier nur mit Andreas Stoch und der SPD geben. Dafür kämpfen wir gemeinsam.“
Klingbeil betonte, dass Baden-Württemberg gerade in wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten eine Regierung brauche, die Haltung zeige, Verantwortung übernehme und den Menschen Perspektiven gebe. Genau diese Rolle nehme die SPD ein.
Wahlprogramm mit vier Schwerpunktthemen
Wirtschaft & Arbeit: Arbeitsplätze sichern – Zukunft gestalten
In ihrem Wahlprogramm stellt die SPD den Menschen wieder in den Mittelpunkt wirtschaftlicher Entscheidungen. Stoch betonte: „Wir erleben eine neue industrielle Revolution, in der Jobs entstehen, aber auch viele wegfallen. Wir brauchen eine Landesregierung, die gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen findet – vor allem, um Arbeitsplätze zu erhalten. Im Zentrum unserer Wirtschaftspolitik stehen die Menschen. Sie sind das wichtigste Kapital unserer Wirtschaft. Das ist sozialdemokratische Wirtschaftspolitik.“
Zentrale Leitlinie ist die Sicherung von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg. Staatliche Unterstützung soll es nur gegen klare Standort- und Beschäftigungszusagen geben.
Die SPD plant außerdem:
Transformationsmilliarde und Transformationsmodellregionen zur Erprobung neuer Technologien und Verfahren
Staatsfonds BW: zeitlich begrenzte Beteiligungen an nachhaltigen Unternehmen und Start-ups
Novellierung des Landestariftreuegesetzes: Einführung vergabespezifischer Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen
Gebührenfreie Meisterausbildung
Bildung: Gebührenfreie Kitas und gleiche Chancen für alle Kinder
Gute Kinderbetreuung sei wichtig für Bildungschancen, aber auch für die Wirtschaft, so Stoch: „Wenn es keinen Kita-Platz gibt oder der Unterricht ausfällt, dann fehlt Eltern die Planungssicherheit – und dann fehlt sie halt auch den Arbeitgebern“. Die SPD fordert gebührenfreie Bildung. Stoch: „Wir wollen, dass jedes Kind beste Chancen hat – unabhängig vom Einkommen der Eltern.“
Zentrale Forderungen im Wahlprogramm der SPD sind:
Gebührenfreie Kitas
Gesetzlich verankerte Unterrichtsgarantie
Modernisierung und Neubau von Schulen im Rahmen eines Sanierungsprogramms
Wohnen: Ein bezahlbares Zuhause für alle
Baden-Württemberg stehe vor einer dramatischen Bezahlbarkeitskrise, so Stoch: „Baden-Württemberg ist eines der teuersten Länder beim Wohnen. Das vernichtet Perspektiven, das ist sozialer Sprengstoff – und Gift für den Standort.“
Die SPD setzt deshalb auf:
Neu ausgerichtete Wohnbauförderung: Auf jeden Bundeseuro soll ein Landeseuro folgen
Neubau von Mietwohnraum, insbesondere im Geschossbau
BWohnen: landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zur Erschließung neuer Flächen
Schutz von Mieterinnen und Mietern, u.a. durch eine Ausweitung der Mietpreisbremse
Gesundheit: Würde schützen – Versorgung sichern
Stoch machte deutlich: „Baden-Württemberg ist immer noch ein reiches Land. Aber wenn ein Pflegefall reicht, um Familien finanziell komplett über den Haufen zu werfen, läuft etwas gewaltig schief.“
Die SPD fordert in ihrem Programm:
Sichere Krankenhausversorgung: maximal 30 Minuten bis zum nächsten Krankenhaus der Grundversorgung
Erhalt und Wiedereröffnung dringend benötigter Notfallpraxen
Sozialversicherungspflichtiges Gehalt für pflegende Angehörige