Filialsterben bei der Kreissparkasse: Rems-Murr-SPD schlägt Kooperation mit Volksbank und Post vor

Veröffentlicht am 08.08.2022 in Aktuelles

Rems-Murr-SPD möchte durch Zusammenarbeit von Volksbank, Kreissparkasse und Post wohortnahe Bargeldversorgung gewährleisten

Wie sieht die Zukunft der Bankenlandschaft im Rems-Murr-Kreis aus? Unlängst hat die Kreissparkasse angekündigt, 13 Geschäftsstellen in so genannte SB-Filialen, also in Niederlassungen ohne klassischen Bankschalter, umzuwandeln. Bereits in der Vergangenheit wurden viele Bank- und SB-Filialen geschlossen – sowohl von der Kreissparkasse als auch von der Volksbank, und zwar insbesondere in kleineren Ortschaften.

„Wir sind uns bewusst, dass die Digitalisierung und ein verändertes Nutzer:innenverhalten dazu geführt haben, dass viele Filialen weniger stark frequentiert sind als in der Vergangenheit. Dennoch ist es wichtig, dass die Kund:innen wohnortnah grundlegende Bankgeschäfte wie Geld abheben oder überweisen tätigen können. Insbesondere die genossenschaftlich organisierte Volksbank und die öffentlich-rechtliche Kreissparkasse haben hier eine besondere Verpflichtung.“, erklärt Urs Abelein, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender. Deshalb schlage man ein Kooperationsmodell für den Rems-Murr-Kreis zwischen der Kreissparkasse, der Volksbank sowie der Deutschen Post vor. Man könne, so Abelein, durch eine Kooperation eine wohnortnahe Versorgung gewährleisten und durch eine vertragliche Vereinbarung eine langfristige Bestandssicherung der verbliebenen Filialen gewährleisten.

Eine vergleichbare Lösung gibt es bereits in Kernen im Remstal. Dort wurden nach Schließung der Kreissparkassen- und der Postfiliale in den ehemaligen KSK-Räumlichkeiten eine Packstation der Post und ein EC-Automat der Sparkasse aufgestellt.

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